Es war heute Mittag gegen 12.30 Uhr , als ich mim Börny von unserer geliebten Schule zum Metzger gegangen bin. Wir hatten hunger und keiner konnte uns einen fahrbaren Untersatz zur Verfügung stellen, deswegen per pedes. Wir benutzten die Abkürzung durch den Friedhof und waren völlig in unser Gespräch über dies und das vertieft, als wir auf eine sehr schönes Thema kamen und zwar die Dummheit.
Wie kamen wir darauf? Es kamen uns ein paar ABC-Schützen entgegen und ich erwähnte wie schön naiv wir damals alle waren und was uns heute diese Naivität zurückgeben könnten. Es kann nur eine Antwort geben, die Dummheit.
Man wünscht sich manchmal einfach dumm zu sein, so dass man sich einfach nicht so viele Gedanken über die Gesellschaft (hier Mitschüler) und die Welt machen muss. Man läuft mit seiner Dummheit völlig unbekümmert durch die Welt und alle können einen am Arsch lecken, weil man ja eh nichts mitbekommt. Die anderen denken und lenken für einen und man muss sich nie für eigene Entscheidungen rechtfertigen, weil man ja keine gemacht hat. Was für ein Traum, oder nicht?
Natürlich ist es so einfacher, doch will man wirklich unbekümmert sein? Ich denke mal nicht, zumindestens ich wills net, ich liebe es mir über alles mögliche Gedanken zu machen, manchmal auch zu viele ,leider. Es ist beschwerlich und nervenaufreibend, aber doch auch schön. Oder sind wir genau so naiv und merken nicht, dass wir eigentlich die dummen sind, die völlig an der Realität, wenn es sowas gibt, vorbeileben.
Es soll sich jetzt aber keiner angegriffen fühlen, diese Naivität und Dummheit, die ich hier anspreche hat nichts mit der Schulausbildung zu tun . Auch bei uns am Gymnasium gibt es genügend Leute, die in dieses Schema fallen und an anderen Schultypen anders rum.
„Ja und manchmal lieg i so auf meiner couch und denk mir mei, lieg i scho wieda auf da couch….!“